Symposium: Antisemitismus als Herausforderung für Hochschule und Hochschulpolitik
19. Oktober @ 09:00 – 20:00
Am 19. Oktober 2026 findet auf dem Campus Westend der Goethe-Universität das ganztägige Symposium „Antisemitismus als Herausforderung für Hochschule und Hochschulpolitik“ statt.
Montag, 19. Oktober 2026 | 9:00–20:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Die jeweiligen Veranstaltungsräume entnehmen Sie bitte dem Programm.
Nicht erst seit dem 7. Oktober 2023, seitdem jedoch dramatisch verschärft, ist Antisemitismus an Hochschulen in Deutschland sowie in anderen Ländern Europas und in den USA zunehmend spürbar. Universitäten stehen dabei vor der Herausforderung, sich klar gegen Antisemitismus auf dem Campus zu positionieren und zugleich Orte des offenen Meinungsaustauschs und der kritischen Debatte zu bleiben.
Das Symposium nimmt diese aktuelle Situation zum Ausgangspunkt und fragt nach den Auswirkungen von Antisemitismus auf Forschung und Lehre. Perspektiven von Hochschulleitung, Lehrenden und Studierenden kommen dabei ebenso zu Wort wie Stimmen aus Wissenschaft und Praxis. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops geht es unter anderem um unterschiedliche ideologische Formen des Antisemitismus, die Situation an Hochschulen vor und nach dem 7. Oktober 2023, die Rolle der Medien, den Zusammenhang von Antisemitismus und Demokratiegefährdung sowie um die Frage, wie antisemitismuskritische Bildungsarbeit an Hochschulen gestaltet werden kann.
Das Programm beginnt um 9:00 Uhr mit Begrüßung und Grußworten. Es folgen ein Vortrag zu Antisemitismus im Kontext Hochschule vor und nach dem 7. Oktober sowie Impulse und Diskussionen zu den Auswirkungen von Antisemitismus auf Forschung und Lehre. Am Nachmittag finden Workshops zu Orientierung und Handlungsmöglichkeiten für Betroffene von Antisemitismus an Hochschulen sowie zur Israelberichterstattung nach dem 7. Oktober statt.
Um 16:45 Uhr beginnt im Casino Festsaal die Podiumsdiskussion „Antisemitismus und Demokratiegefährdung – Herausforderung an die Hochschulen“. Auf dem Podium diskutieren Staatssekretär Christoph Degen, Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Prof. Dr. Doron Kiesel, Dr. Christian Staffa und Ron Dekel. Ein Grußwort hält Staatsminister Timon Gremmels. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Joachim Valentin.
Öffentlicher Abendvortrag
Den Abschluss des Symposiums bildet um 18:00 Uhr im Casino Festsaal der öffentliche Abendvortrag „Aporien jüdischer Existenz. Philosophische Versuche zur Gegenwart“ von Dr. Yael Kupferberg vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Christian Wiese vom Buber-Rosenzweig-Institut.
Für den öffentlichen Abendvortrag ist auch eine gesonderte Anmeldung möglich.
Informationen zum Öffentlicher Abendvortrag: Yael Kupferberg – „Aporien jüdischer Existenz. Philosophische Versuche zur Gegenwart“:
Anmeldung
Anmeldungen für das Symposium und den öffentlichen Abendvortrag sind bis zum 14. Oktober 2026 unter VeranstaltungenDynarel@uni-frankfurt.de möglich.
Das vollständige Programm mit allen Mitwirkenden, Workshops und Veranstaltungsorten steht als Download zur Verfügung.
Weitere Informationen beim Buber-Rosenzweig-Institut
Veranstaltende und Kooperationspartner
Das Symposium findet in Kooperation zwischen dem Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte, dem LOEWE-Zentrum „Dynamiken des Religiösen“ (DynaRel), der Jüdischen Akademie Frankfurt, der Evangelischen Akademie Frankfurt, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt und der Evangelischen Studierendengemeinde statt.