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Tag des Dialogs 2026: Konflikte dennoch überwinden? Friedenspotentiale von Religionen in Zeiten von Krieg und Polarisierung

21. Oktober @ 10:00 – 17:00

Jüdische, christliche und muslimische Perspektiven kommen beim „Tag des Dialogs 2026“ miteinander ins Gespräch über Frieden angesichts von Krieg, Gewalt, Flucht und Vertreibung.

21. Oktober 2026 | 10:00–17:00 Uhr

Evangelische Studierendengemeinde, Campus Westend

Susanna-von-Klettenberg-Haus, Siolistraße 7, 60323 Frankfurt am Main

Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie wir Trägerinnen und Träger einer Friedensbotschaft sein können, ohne an einer Gewaltlogik festzuhalten, die zum Teil auch religiös oder mit religiöser Begrifflichkeit und Sprache legitimiert wird, und welche religionspolitischen, sozialen und vor allem spirituellen Ressourcen Judentum, Christentum und Islam bieten. In Zeiten von Hass und Ausgrenzung geht es darum, Perspektiven aus der Gewaltspirale und alternative Denk- und Handlungsräume zu eröffnen.

Nach der Begrüßung und Einführung in das Tagungsthema gibt Karen Hinrichs einen Eingangsimpuls zum Thema „Friedenslogik versus Kriegslogik – was ist mit dem Sicherheitsaspekt?“. Anschließend bringen Dr. Muhammad Sameer Murtaza, Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann und Rabbiner Dr. Dr. Edward van Voolen islamische, christliche und jüdische Perspektiven ein. Die anschließende Diskussionsrunde mit den Referierenden und dem Plenum moderiert Prof. Dr. Bekim Agai.

Am Nachmittag stehen vier Workshops auf dem Programm: „Wie über Israel und Palästina reden? Gesprächsräume eröffnen im Nah-Ost-Konflikt“, „Können wir Frieden lernen? Religionspädagogische Perspektive“, „Schalom: biblisch, rabbinisch, und politisch – jüdische Perspektiven zu Krieg und Frieden“ sowie „Frieden machen – Gemeinsames Handeln für eine friedlichere Welt“. Den Abschluss bildet ein Fishbowl-Podium. 

Zu den Mitwirkenden gehören außerdem Dr. Andreas Goetze, Prof. Dr. Naime Çakır-Mattner, Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz, Nurgül Altuntaş, Christian Trenk und Prof. Dr. Siegfried Krückeberg. 

Veranstaltet wird der Tag vom Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Kooperation mit dem LOEWE-Zentrum „Dynamiken des Religiösen“ (DynaRel), dem Zentrum für Islamische Studien Frankfurt/Gießen (ZEFIS), dem Religionspädagogischen Institut (RPI) und dem Diözesanbildungswerk Limburg.

Die Veranstaltung richtet sich unter anderem an Lehrkräfte, Integrationsbeauftragte, haupt- und ehrenamtlich Tätige in der sozialen Arbeit und Jugendarbeit, Pfarrerinnen und Pfarrer, Priester, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten, gemeinde- und sozialpädagogische Fachkräfte sowie Interessierte an interreligiösen und interkulturellen Themen.

Studierende aller Fachrichtungen sind ausdrücklich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Lehrkräfte ist die Veranstaltung nach § 65 Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG) unter der Nummer 02618058 als Fortbildung akkreditiert.

Anmeldung bis zum 18. Oktober 2026