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SUMMARY:Buber-Rosenzweig-Vorlesung für jüdische Geistesgeschichte und Philosophie
DESCRIPTION:1916 kam es\, inmitten des Ersten Weltkriegs\, zu einer öffentlichen grundsätzlichen Debatte über den Zionismus und das Selbstverständnis des deutschen Judentums zwischen dem Neukantianer Hermann Cohen und Martin Buber\, dem Herausgeber der Zeitschrift Der Jude. Weit weniger bekannt ist\, wie sehr Cohens Denken – besonders seine Idee von Gott – Buber auch nach Cohens Tod 1918 weiterhin beschäftigt hat. Im Juli 1942\, zu Cohens 100. Geburtstag\, „trafen sich“ beide Philosophen schließlich in Jerusalem auf einer Cohen-Gedenkfeier an der Hebräischen Universität\, und Buber verfasste aus diesem Anlass einen langen Aufsatz mit dem Titel „Cohen und die Gottesliebe“ – einen respektvollen\, aber doch schweren Angriff auf Cohens Religionsphilosophie und Ethik. \n\n\n\nProf. Dr. George Y. Kohler\, ein hervorragender Kenner des deutsch-jüdischen Denkens der Moderne\, zeichnet in seinem Vortrag Bubers Auseinandersetzung mit Cohens Theologie zwischen 1928 und 1942 nach. Der Schwerpunkt liegt auf der Entstehungsgeschichte des großen Jerusalemer Essays Bubers und dem tiefen Missverständnis zwischen beiden Denkern\, das darin sichtbar wird. \n\n\n\nGeorge Y. Kohler lehrt an der Bar Ilan University in Ramat Gan jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit und leitet das Joseph Carlebach Institut zur Erforschung des theologischen Denkens im deutschen Judentum. Er hat an der Ben-Gurion Universität des Negev in Beer Sheva mit einer Arbeit zur Maimonides-Rezeption in der Neuzeit promoviert und hat seitdem Arbeiten zum jüdischen Messianismus in der Neuzeit\, zum Beginn der Kabbala-Forschung in der Wissenshaft des Judentums\, vor allem aber zur Religionsphilosophie Hermann Cohens vorgelegt. Er war als Gastdozent an der Uni Frankfurt\, der Uni Augsburg und der Lateran-Universität in Rom tätig. Seine Forschung konzentriert sich auf die Reformtheologie des Judentums im Deutschland des 19. Jahrhunderts und deren Einbindung in die gesamtjüdische Geistesgeschichte. \n\n\n\nUm Anmeldung bis 11. November wird gebeten: Jud.Mueller@em.uni-frankfurt.de
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