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SUMMARY:MIT ROSENKRANZ UND SCHABMADONNA. RELIGIÖSE ALLTAGSBEGLEITER DER NEUZEIT IM DIALOG. –Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin–
DESCRIPTION:EINE AUSSTELLUNG DER SCHNITTSTELLE RELIGION IM HISTORISCHEN SEMINAR DER GOETHE-UNIVERSITÄT vom 12. Mai bis 31. Juli. \n\n\n\nDie Ausstellung nimmt ein modernes und weltanschaulich neutrales Kunstobjekt\, Eva Ulms weltliche hausapotheke (ab 2018)\, zum Anlass\, um auf kleinformatige und mit der persönlichen Lebenswelt verschränkbare religionsbezogene Objekte zu blicken. \n\n\n\nHeute unübliche Gegenstände wie Schabmadonnen und Schluckbilder kommen ebenso in den Blick wie das bis in die Popkultur verbreitete und doch in seiner Geschichte hoch politische flammende Herz Jesu. \n\n\n\nMontag bis Freitag: 8:00 bis 22:00 Uhr\, Samstag: 8:00 bis 18:00 Uhr \n\n\n\nKuratorin: Louise Zbiranski \n\n\n\nWissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Birgit Emich\, Prof. Dr. Xenia von Tippelskirch \n\n\n\nVernissage in Anwesenheit der Künstlerin: 12. Mai 2026\, 17:00 Uhr\,  IG 3.414 \n\n\n\n\n\nFlyer
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SUMMARY:Jüdisch-islamische Nachbarschaften in Geschichte und Gegenwart / Jewish-Islamic Neighborhoods – Past and Present (Ringvorlesung Sommersemester 2026)
DESCRIPTION:Referenten: \n\n\n\nFrederek Musall (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) \n\n\n\nBekim Agai (Goethe-Universität Frankfurt) \n\n\n\n„Fragile Allianzen: Zur Dynamik jüdisch- muslimischer Beziehungen in Deutschland 2015 – 2026“ \n\n\n\nSeit der Spätantike haben sich Judentum und Islam in unterschiedlichen Konstellationen in unmittelbarer geografischer\, sozialer\, geistiger und kultureller Nachbarschaft zueinander entwickelt und bleiben auch in der Gegenwart auf vielfältige Weise eng aufeinander bezogen. Im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung beleuchten internationale Referent*innen (aus der Judaistik\, den Islamischen Studien\, der Geschichtswissenschaft und weiterer Disziplinen) in einzelnen Fallstudien unterschiedliche Facetten jüdisch-islamischer Nachbarschaften von der Antike bis in die Gegenwart und diskutieren dabei deren politische und gesellschaftliche Implikationen. Dabei finden Kontexte in Deutschland in der Gegenwart ebenso Berücksichtigung wie weitere europäische Kontexte und insbesondere auch solche im Nahen und Mittleren Osten in unterschiedlichen historischen Epochen. \n\n\n\nOnline über Zoom / Der QR-Code auf dem angehängten Flyer kann sowohl gescannt als auch angeklickt werden\, um an der Ringvorlesung teilzunehmen. \n\n\n\nDie Daten und Themen sämtlicher Lesungen dieser Reihe finden Sie auf dem Veranstaltungsprogramm: \n\n\n\nHerunterladen
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SUMMARY:Fachtagung: Praktiken des Bekennens in religiösen Kommunikationsräumen auf Social Media.
DESCRIPTION:Soziale Medien haben sich als religiöse Kommunikationsräume etabliert. Sie sind immer auch Orte des Bekennens und Positionierens: sowohl für diejenigen\, die öffentlich Inhalte zur Verfügung stellen\, als auch für die Nutzer:innen\, die aus dem vielfältigen Angebot auswählen. Die Unterscheidung zwischen privaten und öffentlichen Formen religiöser Rede verschwimmen\, handelt es sich doch bei den Inhalten religiöser Influencer:innen oft um öffentliche Enthüllungen des privaten Selbst. Im Zentrum der Konferenz steht die Frage\, welche Formen solche digitalen\, öffentlich-intimen Bekenntnispraktiken annehmen und welche Mittel für die eigene religiöse Positionierung auf Social Media zum Einsatz kommen – sowohl im Hinblick auf die Creator:innen und deren Inhalte als auch auf die Rezipient:innen. \n\n\n\n· Prof. Dr. Anna Neumaier\, Bochum\,· Prof. Dr. Viera Pirker\, Frankfurt\,· Prof. Manuel Stetter\, Rostock \n\n\n\nEine Anmeldung ist für die Teilnahme notwendig: hausamdom@bistumlimburg.de \n\n\n\nWeitere Informationen und das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier. \n\n\n\nEintritt frei \n\n\n\nProgramm
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LOCATION:Haus am Dom\, Domplatz 3\, 60311 Frankfurt am Main
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SUMMARY:Forschungswerkstatt empirische Religionsforschung
DESCRIPTION:Die Forschungswerkstatt ist ein offenes\, selbstorganisiertes Kolloquium für Doktorand:innen und Post-Docs\, die empirisch zu Themen gegenwärtiger Religion forschen. Sie bildet ein niedrigschwelliges Forum für kollegialen Austausch zu methodischen Fragen\, Materialbesprechungen und Feedback. \n\n\n\nDie Forschungswerkstatt findet von 15-17 Uhr im Besprechungsraum der Professur für Religions- und Mediendidaktik (Bauleitgebäude) statt. Sie ist offen für Interessierte aller Fachrichtungen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei wohlfart@em.uni-frankfurt.de. 
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SUMMARY:Workshop: "The Force of Affect. Investigations in the Philosophy of Religion"
DESCRIPTION:Das aktuelle Interesse an einer Erforschung der Affekte bewegt sich nicht im luftleeren Raum\, sondern in einem spezifischen zeitgenössischen Horizont. Dieser entwirft eine doppelte Genealogie des Affekts als jenem Anderen der Moderne\, welches in ihr widerkehrt\, sie heimsucht und stört und welches es daher einzuhegen\, zu regulieren oder aber immunologisch zu verarbeiten gilt. In dieser zeitgenössischen Genealogie des Affekts gibt es vor allem zwei konkurrierende Interpretationen\, um den Ort des Affekts im Zusammenspiel von Subjekt und symbolischer Ordnung zu bestimmen: \n\n\n\n\nEine erste ‚repressive‘ Lesart des Affekts sucht diesen am Ort eines „gepufferten Selbst“ auf. Sie sieht das Subjekt als Ort an\, an dem Emotionen und Affekte erzeugt und reguliert werden und geht davon aus\, dass Affekte privat und intim sind\, dass sie von innen gezügelt und abgedämpft werden können. Auch die Spätmoderne und ihre Kulturindustrien erscheinen in diesem Zusammenhang – mit einer adornianischen Wendung gesprochen – als „post-emotional“: In ihr werden dem Subjekt affektiv intensive Pakete vorgeschrieben\, um eine konsumtive Reaktion hervorzurufen und die affektive Kraft nutzenbringend zu steuern.\n\n\n\nEine zweite ‚expressive‘ Lesart des Affekts besagt hingegen\, dass nicht Unterdrückung\, sondern ein emotionaler Expressivismus die spätmoderne Kultur kennzeichnet. Dementsprechend sei es gerade der Individualismus einer unbedingten ‚Hinwendung zu unserem authentischen und besseren Selbst‘\, der anstelle einer Askese des Affekts ein offenes Zelebrieren des Affektiven in narzisstischen Therapien und (geschlechtsspezifischer) Sentimentalität sanktioniere. Als Konsequenz ergebe sich\, dass Emotionen und Affekte die öffentliche Sphäre mehr und mehr korrumpieren und aus dem Horizont des Demokratischen möglichst ausgeschlossen werden sollen.\n\n\n\n\nDie Struktur beider Narrative setzt ein problematisches\, antipodisches Verhältnis zwischen ‚Vernunft‘ und ‚Affekt‘ voraus\, welches die zeitgenössische Neurowissenschaft\, die Philosophie der Emotionen und die Affekttheorie in Frage stellen. Zugleich räumen letztere jedoch implizit ein\, dass auch sie den Affekt weiterhin als eine konsistente verkörperte Technologie des Selbst ansehen und adressieren wollen. Vor diesem Hintergrund lautet die Frage\, der sich dieser Workshop widmen will\, wie die ‚Kraft‘ des Affekts zu verstehen wäre\, wenn sie nicht vom Subjekt ausgeht und bloßer Teil seiner Selbstkonstitution innerhalb einer symbolischen Ordnung ist\, sondern sich in dieser und ihr gegenüber selbst als Subjekt konstituiert. Für eine solche Untersuchung der affektiven Kraft können verschiedene Ansätze herangezogen werden\, von phänomenologischen über psychoanalytische bis hin zur Kritischen Theorie. Doch was sie für unsere Zwecke miteinander verbinden könnte\, ist die Frage\, welchen Beitrag sie zu einer affektiv indizierten Religionsphilosophie leisten können. In einer solchen Perspektive wäre davon auszugehen\, dass das\, was die Religion ausmacht\, eine Reihe von affektiven Kräften ist – oder Kräfte\, die von der Ebene des Affektiven ausgehen. Wie aber können diese Kräfte philosophisch artikuliert und analysiert werden? Und auf welche Weise könnte eine solche Analyse dazu beitragen\, den religionsphilosophischen Diskurs zu gestalten\, der oft zwischen den veralteten\, zweigeteilten Erzählungen von Vernunft und Emotion gefangen ist?  \n\n\n\nDer Workshop wird Beiträge aus dem Embodiment-Diskurs\, der Phänomenologie\, der Psychoanalyse und der Affekttheorie einbeziehen und explizite Verbindungen zur Religionsphilosophie sowie zur theologischen Dogmatik herstellen. \n\n\n\nAnmeldung per Mail an Re.Klein@em.uni-frankfurt.de
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SUMMARY:Antigenderismus als Brückennarrativ autoritärer Ideologien. Eine webbasierte Analyse antigenderistischer Rhetorik islamistischer Aktivistinnen auf TikTok und Instagram. Ein Vortrag von Besarta Velija (Gießen).
DESCRIPTION:Der Vortrag ist Teil des Kolloquiums des Instituts für der Kultur und Religion des Islams der Goethe Universität\, das Kolloquium findet ab 10. Dezember 2025 immer donnerstags statt. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:God‘s Influencers – How Social Media Users Shape Religion and Pious Self-Fashioning. Vorstellung des Special-Issue des Journal of Religion\, Media and Digital Culture. (13/2024). Ein Vortrag von Fouad Gehad Marei (Berlin/Frankfurt).
DESCRIPTION:Programm\n\n\n\nDer Vortrag ist Teil des Kolloquiums des Instituts für der Kultur und Religion des Islams der Goethe-Universität\, das Kolloquium findet ab 10. Dezember 2025 immer mittwochs statt.
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SUMMARY:Forschungswerkstatt empirische Religionsforschung
DESCRIPTION:Die Forschungswerkstatt ist ein offenes\, selbstorganisiertes Kolloquium für Doktorand:innen und Post-Docs\, die empirisch zu Themen gegenwärtiger Religion forschen. Sie bildet ein niedrigschwelliges Forum für kollegialen Austausch zu methodischen Fragen\, Materialbesprechungen und Feedback. \n\n\n\nDie Forschungswerkstatt findet von 15-17 Uhr im Besprechungsraum der Professur für Religions- und Mediendidaktik (Bauleitgebäude) statt. Sie ist offen für Interessierte aller Fachrichtungen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei wohlfart@em.uni-frankfurt.de. 
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SUMMARY:Closing Conference of Ta’ziz Science Cooperations 2023–2025
DESCRIPTION:We are excited to announce the Ta’ziz Science Cooperations 2023–2025 Closing Conference titled “Dealing with Material Culture in the Eastern Mediterranean: Between Excavation and Digitization.”The conference will take place at Philipps-Universität Marburg from 17–20 December 2025 and brings together scholars from Egypt\, Lebanon\, Cyprus\, and Germany to discuss new research on archaeology\, heritage studies\, Islamic manuscripts\, digital humanities\, and the history of medicine and pharmacy. \n\n\n\nOver four days\, participants will engage in keynote lectures\, thematic panels\, and collaborative sessions focusing on excavation practices\, manuscript studies\, digitization projects\, and cultural heritage across the Eastern Mediterranean. The program also includes guided visits\, a Christmas Market outing\, and a final city tour of Marburg. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Palimpsestous Screen – Mediating the Conquest of Constantinople/Istanbul in the Post-Truth Era. Ein Vortrag von Josh Carney (Marburg).
DESCRIPTION:Der Vortrag ist Teil des Kolloquiums des Instituts für der Kultur und Religion des Islams der Goethe Universität\, das Kolloquium findet ab 10. Dezember 2025 immer donnerstags statt. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Dealing with Material Culture in the Eastern Mediterranean: Between Excavation and Digitization.
DESCRIPTION:We are excited to announce the Ta’ziz Science Cooperations 2023–2025 Closing Conference titled “Dealing with Material Culture in the Eastern Mediterranean: Between Excavation and Digitization.“ \n\n\n\nThe conference will take place at Philipps-Universität Marburg from 17–20 December 2025 and brings together scholars from Egypt\, Lebanon\, Cyprus\, and Germany to discuss new research on archaeology\, heritage studies\, Islamic manuscripts\, digital humanities\, and the history of medicine and pharmacy. \n\n\n\nOver four days\, participants will engage in keynote lectures\, thematic panels\, and collaborative sessions focusing on excavation practices\, manuscript studies\, digitization projects\, and cultural heritage across the Eastern Mediterranean. The program also includes guided visits\, a Christmas Market outing\, and a final city tour of Marburg. \n\n\n\nFor more details on sessions\, speakers\, and locations\, see the full program: \n\n\n\nFinal-conference- Marburg -DAAD-taziz-10-12-25 (1)Herunterladen
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SUMMARY:Religiöse Sozialisation (muslimischer) Jugendlicher in mediatisierter Welt. Eine qualitativ-rekonstruktive Studie zum Schnittbereich von Medien und Religion. Ein Vortrag von Erkan Binici (Münster).
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DESCRIPTION:Die Forschungswerkstatt ist ein offenes\, selbstorganisiertes Kolloquium für Doktorand:innen und Post-Docs\, die empirisch zu Themen gegenwärtiger Religion forschen. Sie bildet ein niedrigschwelliges Forum für kollegialen Austausch zu methodischen Fragen\, Materialbesprechungen und Feedback. \n\n\n\nDie Forschungswerkstatt findet von 15-17 Uhr im Besprechungsraum der Professur für Religions- und Mediendidaktik (Bauleitgebäude) statt. Sie ist offen für Interessierte aller Fachrichtungen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei wohlfart@em.uni-frankfurt.de. 
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SUMMARY:Präsentation des ersten Bandes von Zerbrechliche Nachbarschaft. Gedenkbuch der Synagogen und jüdischen Gemeinden in Hessen.
DESCRIPTION:Das mehrbändige Werk Zerbrechliche Nachbarschaft. Gedenkbuch der Synagogen und jüdischen Gemeinden in Hessenerforscht und dokumentiert erstmals umfassend die Geschichte der jüdischen Gemeinden und ihrer Synagogen auf dem Gebiet des Bundeslandes Hessen. In aufwendiger Darstellung rekonstruiert es die Geschichte des jüdischen Alltags in den einzelnen Orten\, die Intensität des jüdisch-nichtjüdischen Miteinanders über die Jahrhunderte hinweg\, aber auch die stets vorhandene Diskriminierung und Ausgrenzung sowie das Ausmaß der Zerstörung und der Verbrechen\, welche die jüdischen Gemeinden in der Zeit des Nationalsozialismus erlitten haben. Den roten Faden bildet dabei das Schicksal der Synagogen\, die in ihrer Entstehung\, Entwicklung und Architektur ausführlich dargestellt werden. Der erste Band des Gedenkbuchs widmet sich den Synagogen und jüdischen Gemeinden in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Offenbach sowie in den Städten Darmstadt und Offenbach. Das Gedenkbuch ist als Open-Access-Publikation frei zugänglich. \n\n\n\nDie Präsentation des Gedenkbuchs findet statt im Rahmen der Konferenz Landjudentum. Aspekte jüdisch-nichtjüdischer Nachbarschaften im ländlichen Raum seit dem Mittelalter\, die vom 23. bis 25. November an der Goethe-Universität abgehalten wird.  \n\n\n\nWir bitten um Anmeldung an: s.vogt@em.uni-frankfurt.de \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Buber-Rosenzweig-Vorlesung für jüdische Geistesgeschichte und Philosophie
DESCRIPTION:1916 kam es\, inmitten des Ersten Weltkriegs\, zu einer öffentlichen grundsätzlichen Debatte über den Zionismus und das Selbstverständnis des deutschen Judentums zwischen dem Neukantianer Hermann Cohen und Martin Buber\, dem Herausgeber der Zeitschrift Der Jude. Weit weniger bekannt ist\, wie sehr Cohens Denken – besonders seine Idee von Gott – Buber auch nach Cohens Tod 1918 weiterhin beschäftigt hat. Im Juli 1942\, zu Cohens 100. Geburtstag\, „trafen sich“ beide Philosophen schließlich in Jerusalem auf einer Cohen-Gedenkfeier an der Hebräischen Universität\, und Buber verfasste aus diesem Anlass einen langen Aufsatz mit dem Titel „Cohen und die Gottesliebe“ – einen respektvollen\, aber doch schweren Angriff auf Cohens Religionsphilosophie und Ethik. \n\n\n\nProf. Dr. George Y. Kohler\, ein hervorragender Kenner des deutsch-jüdischen Denkens der Moderne\, zeichnet in seinem Vortrag Bubers Auseinandersetzung mit Cohens Theologie zwischen 1928 und 1942 nach. Der Schwerpunkt liegt auf der Entstehungsgeschichte des großen Jerusalemer Essays Bubers und dem tiefen Missverständnis zwischen beiden Denkern\, das darin sichtbar wird. \n\n\n\nGeorge Y. Kohler lehrt an der Bar Ilan University in Ramat Gan jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit und leitet das Joseph Carlebach Institut zur Erforschung des theologischen Denkens im deutschen Judentum. Er hat an der Ben-Gurion Universität des Negev in Beer Sheva mit einer Arbeit zur Maimonides-Rezeption in der Neuzeit promoviert und hat seitdem Arbeiten zum jüdischen Messianismus in der Neuzeit\, zum Beginn der Kabbala-Forschung in der Wissenshaft des Judentums\, vor allem aber zur Religionsphilosophie Hermann Cohens vorgelegt. Er war als Gastdozent an der Uni Frankfurt\, der Uni Augsburg und der Lateran-Universität in Rom tätig. Seine Forschung konzentriert sich auf die Reformtheologie des Judentums im Deutschland des 19. Jahrhunderts und deren Einbindung in die gesamtjüdische Geistesgeschichte. \n\n\n\nUm Anmeldung bis 11. November wird gebeten: Jud.Mueller@em.uni-frankfurt.de
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SUMMARY:Forschungswerkstatt empirische Religionsforschung
DESCRIPTION:Die Forschungswerkstatt ist ein offenes\, selbstorganisiertes Kolloquium für Doktorand:innen und Post-Docs\, die empirisch zu Themen gegenwärtiger Religion forschen. Sie bildet ein niedrigschwelliges Forum für kollegialen Austausch zu methodischen Fragen\, Materialbesprechungen und Feedback. \n\n\n\nDie Forschungswerkstatt findet von 15-17 Uhr im Besprechungsraum der Professur für Religions- und Mediendidaktik (Bauleitgebäude) statt. Sie ist offen für Interessierte aller Fachrichtungen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei wohlfart@em.uni-frankfurt.de. 
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SUMMARY:Memory in Digital Spaces
DESCRIPTION:Workshop der Forschungsgruppe „Islam und Digitalität“ \n\n\n\nDer Workshop stellt die Arbeiten der Forschungsgruppe vor und wird durch zwei Keynote-Vorträge von Christian Wiese zu „Jewish Post-Holocaust Philosophies: Challenges for a Jewish-Christian Discourse on Memory“ und Andrew Hoskins zu „Forgetting in the Digital and AI Era“ abgerundet.Der Workshop ist hybrid angelegt: alle Vorträge werden über Zoom übertragen\, die Einwahl erfolgt über den QR-Code im Flyer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. \n\n\n\nWorkshop Memory Digital FlyerHerunterladen
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SUMMARY:Political Theology in the Contemporary Middle East
DESCRIPTION:Der Forschungsverbund „Dynamiken des Religiösen“\, das Frankfurt-Tel Aviv Center und das Buber-Rosenzweig-Institut sind Mitveranstalter der Internationalen Konferenz „Political Theology in the Contemporary Middle East“\, die am 5.-6. November 2025 an der University of Haifa stattfindet. Weitere Kooperationspartner sind das Center for the Study of Christianity an der Hebrew University\, Jerusalem\, und das Center for the Study of Relations between Jews\, Christians\, Muslims an der Open University of Israel. \n\n\n\nDie Veranstaltung ist die erste Kooperationsveranstaltung des neuen LOEWE-Zentrums mit dem Haifa Laboratory of Religions. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Forschungswerkstatt empirische Religionsforschung
DESCRIPTION:Die Forschungswerkstatt ist ein offenes\, selbstorganisiertes Kolloquium für Doktorand:innen und Post-Docs\, die empirisch zu Themen gegenwärtiger Religion forschen. Sie bildet ein niedrigschwelliges Forum für kollegialen Austausch zu methodischen Fragen\, Materialbesprechungen und Feedback.  \n\n\n\nDie Forschungswerkstatt findet von 15-17 Uhr im Besprechungsraum der Professur für Religions- und Mediendidaktik (Bauleitgebäude) statt. Sie ist offen für Interessierte aller Fachrichtungen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei wohlfart@em.uni-frankfurt.de. 
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SUMMARY:Jahrestreffen des Netzwerkes für empirisch-analytische Sozialforschung zu Muslim:innen (NAFS)
DESCRIPTION:Näher Informationen folgen mit dem Call for Papers im April 2025. \n\n\n\nDie Tagung wird durch Lars Leczszensky\, Professor für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und PI beim Forschungsverbund „Dynamiken des Religiösen“\, mitorganisiert.
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SUMMARY:Enemies Within. Towards an Entangled History of Inter- and Intra-Religious Polemics in Medieval European Settings. Vortrag von Sita Steckel (Frankfurt).
DESCRIPTION:Moderiert von Prof. Dr. Christian Wiese. \n\n\n\n \n\n\n\nEine Anmeldung ist nicht notwendig.
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SUMMARY:Organizing Religious Knowledge at a Secular and Interreligious University. Islamic Theological Studies in Germany since 2010. Vortrag von Bekim Agai (Frankfurt).
DESCRIPTION:Moderiert von Prof. Dr. Christian Wiese. \n\n\n\n \n\n\n\nEine Anmeldung ist nicht notwendig.
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SUMMARY:Summer School “Religion und Eskalation: Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2025”
DESCRIPTION:Wenn – so möchte man meinen – religiöse Gemeinschaften näher miteinander zu tun haben\, eskaliert es. Seien es die blutigen Kreuzzüge oder die verheerenden Kriegshandlungen während des immerhin Dreißigjährigen Kriegs\, seien es die einstürzenden Türme in New York am 11. September 2001 oder der Nahost Krieg – schwer fällt es nicht\, in Geschichte und Gegenwart Beispiele für mitunter grausame Eskalationen zu finden\, zu denen Religion zumindest beigetragen hat. Ein genauerer Blick auf diese trügerische Selbstverständlichkeit lohnt sich allerdings\, denn das Zusammenleben verschiedener Religionen und Denominationen ist mitnichten zwangsläufig spannungsvoll. Was\, wollen wir 2025 während des Frankfurter Sommerkurses für die Geschichte der Frühen Neuzeit fragen\, bestimmte die Logik der Eskalation? Gibt es Muster\, nach denen sich Konflikte\, die sich aus religiöser Koexistenz ergaben\, verselbstständigten und nicht mehr einholbar waren? Und umgekehrt: Lassen sich Gründe ausmachen\, warum Konflikte gerade nicht eskalierten\, ja: Religion Konflikte sogar befriedete? \n\n\n\nIn den Fokus nehmen wird der Sommerkurs verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800\, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten. Einnehmen möchten wir eine globale Perspektive: Die Multikonfessionalität Augsburgs oder Irlands kann ebenso eine Rolle spielen wie die südamerikanische Kolonie Suriname\, in der eine zahlenstarke jüdische Diaspora lebte\, oder christliche Missionen im Königreich Kongo sowie im südostindischen Tharangambadi. Ganz im Sinne des lateinischen Ursprungs von „Eskalation“ – scalae für Stufen – gehen wir dabei davon aus\, dass sich religiöse Spannungen nicht plötzlich und überraschend entladen\, sondern sich schrittweise steigern. Eine Eskalation beschränkt sich indes nicht auf den Ausbruch physischer Gewalt. Von Eskalation sprechen wir dann\, wenn Akteur:innen einen Konflikt so verschärfen\, dass die Gegner:innen unausweichlich reagieren müssen. Das heißt auch\, dass Eskalation stets diskursive Interpretationen mit sich bringt: Was als Eskalation verstanden wird und was hingegen vor der Zuspitzung bereits entschärft wird\, ist Ergebnis von Deutungen. \n\n\n\nDer Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten\, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten\, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant\, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen. Falls Sie daran Interesse haben\, fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte eine kurze Schilderung Ihres Forschungsvorhabens bei. Bewerbungen – mit oder ohne eigenes Forschungsvorhaben – richten Sie bitte bis 31. Mai 2025 an Michael Leemann (leemann@em.uni-frankfurt.de). Studierende der Goethe-Universität\, die die Veranstaltung als Seminar belegen möchten\, finden alle nötigen Informationen im Vorlesungsverzeichnis. \n\n\n\nEin Reader mit verpflichtender Lektüre wird den Teilnehmer:innen rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Studierende und Promovierende\, die ein Projekt vorstellen\, übernehmen wir darüber hinaus Reise- und Übernachtungskosten; Teilnehmer:innen\, die nicht aus dem Großraum Frankfurt kommen\, können einen Kostenzuschuss von bis zu 150 € erhalten. \n\n\n\nOrganisiert von Birgit Emich\, Xenia von Tippelskirch und Michael Leemann.
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SUMMARY:Die Entwicklungen im Nahen Osten: Was haben sie mit uns zu tun? Eine Podiumsdiskussion.
DESCRIPTION:Die öffentliche Ringvorlesung „Naher Osten im Wandel. Zeitgeschichtliche Perspektiven“\, die in diesem Sommersemester am ISKRI von Armina Omerika und Bekim Agai organisiert wird\, soll einen Überblick über die innen- und geopolitischen Entwicklungen in den Ländern und Regionen des Nahen Ostens vermitteln\, die Darstellungen von Konflikten und Narrative innenpolitischer und außenpolitischer Natur analysieren und die Auswirkungen des Eingreifens von externen und internen Akteur*innen in die Region thematisieren. \n\n\n\nTeilnehmende: Omar Kamil (Halle-Wittenberg)\, Frederek Musall (Würzburg)\, Nadia Zaboura (Köln) \n\n\n\nModeration: Armina Omerika (Frankfurt) \n\n\n\nProgramm
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LOCATION:Goethe-Universität\, Campus Westend\, Sprach- und Kulturwissenschaften\, Hörsaal SKW B\, Rostocker Straße 8-10\, Frankfurt am Main\, 60322
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SUMMARY:God\, Nature\, and 'Racial Destiny:' The Enlightenment and the Mestizo Painter Miguel de Santiago. Ein Vortrag von Adrian Masters (Trier).
DESCRIPTION:Die Veranstaltung ist ein Teil des Kolloquiums „Aktuelle Forschung zur Geschichte der Frühen Neuzeit“ im Sommersemester 2025 – organisiert von Andreea-Bianca Badea\, Birgit Emich und Xenia von Tippelskirch.
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SUMMARY:Sacred Resistance: The Revival of Female Devotion in Contested Holy Landscapes. A Lecture By Prof. Nurit Stadler.
DESCRIPTION:ANNUAL JOSEF-HOROVITZ-LECTURE FOR THE STUDY OF INTERRELIGIOUS DYNAMICS 2025 \n\n\n\nNurit Stadler is a Professor in the Department of Sociology and Anthropology at the Hebrew University of Jerusalem. Her primary research focuses on the sociology and anthropology of religion\, with an emphasis on religious resurgence\, fundamentalism\, and the complex relationships between scriptures\, cosmology\, and politics within diverse religious communities in urban settings. She has also explored the anthropology of pilgrimage\, sacred places\, rituals\, tomb worship\, and iconography in Greek Orthodox\, Roman Catholic\, Orthodox Jewish\, and Sunni Muslim traditions across the sacred landscapes of the Holy Land. She is the recipient of the prestigious Humboldt Research Prize (2025) and has held senior research fellowships at Leipzig University\, the Freie Universität Berlin\, and University of Zurich.: Yeshiva Fundamentalism: Piety\, Gender\, and Resistance in the Ultra-Orthodox World (2008)\, which examines transformations in Ultra-Orthodox communities and the Yeshiva world in relation to modernity\, urbanism and nationalism. A Well-Worn Tallis for a New Ceremony (2012)\, which explores the intersections of religion and politics in Israel/Palestine and Voices of the Ritual (2020)\, which investigates the resurgence and manifestations of rituals at female saint shrines in the Holy Land. \n\n\n\nIn the contested territories of the Holy Land\, devotions at sacred spaces are increasing\, and serve as dynamic platforms to articulate religious\, political\, and spatial claims. In this lecture\, Nurit Stadler examines  how ritual practices\, particularly those centered on female saints and “womb-tomb” structures\, are re-emerging as modes of resistance and spatial assertion amid ongoing geopolitical instability\, religious exclusion\, and the militarization of the landscape. Drawing on long-term ethnographic research conducted at sacred shrines throughout the Holy Land\, she explores how contemporary rituals devoted to female saints constitute embodied responses to spatial conflict and analyzes the cultural and political meanings they generate. In her research\, Nurit Stadler employed a multi-site ethnographic methodology combining participant observation with spatial and material analysis\, that paid  particular attention to bodily practices\, ritual objects\, and shrine architecture. The findings reveal four interrelated dynamics in these sites: (1) body-based mimetic rituals (not textual rituals) that replicate cycles of birth\, death\, and rebirth\, (2) the prominence of female materiality as a medium of fertility\, memory\, and sanctity\, (3) ritualized land-claiming enacted through bodily emplacement\, ecological symbols and territoriality\, and (4) landscapes of resistance\, where the sacred space becomes a site of subversive spatial inscription. Drawing on theories of ritual mimesis\, material culture\, and landscape\, she argues that ritual performances at female sacred sites operate as counter-publics through which marginalized groups\, especially women and ethno-religious minorities\, reinscribe belonging onto contested terrain. These “voices of the ritual” constitute acts of territorial inscription that challenge dominant narratives of sovereignty and national belonging by generating an alternative moral cartography grounded in embodied devotion\, historical memory\, and sacred femininity.  \n\n\n\nFor the required registration please contact Dr. Judith Müller (Jud.Mueller@em.uni-frankfurt.de).
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SUMMARY:Hier wird nichts geteilt. Israelische und palästinensische Erzählungen vom Konflikt. Ein Vortrag von Simon Wolfgang Fuchs (Jerusalem).
DESCRIPTION:Die öffentliche Ringvorlesung „Naher Osten im Wandel. Zeitgeschichtliche Perspektiven“\, die in diesem Sommersemester am ISKRI von Armina Omerika und Bekim Agai organisiert wird\, soll einen Überblick über die innen- und geopolitischen Entwicklungen in den Ländern und Regionen des Nahen Ostens vermitteln\, die Darstellungen von Konflikten und Narrative innenpolitischer und außenpolitischer Natur analysieren und die Auswirkungen des Eingreifens von externen und internen Akteur*innen in die Region thematisieren. \n\n\n\nProgramm
URL:https://dynamiken-des-religioesen.uni-frankfurt.de/event/hier-wird-nichts-geteilt-israelische-und-palaestinensische-erzaehlungen-vom-konflikt-ein-vortrag-von-simon-wolfgang-fuchs-jerusalem/
LOCATION:Goethe-Universität\, Campus Westend\, Sprach- und Kulturwissenschaften\, Hörsaal SKW B\, Rostocker Straße 8-10\, Frankfurt am Main\, 60322
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SUMMARY:Vom Feind lernen? Ambivalente Feindschaft in Israel/Palästina. Ein Vortrag von Johannes Becke (Jüdische Hochschule Heidelberg).
DESCRIPTION:Nach dem Hamas-Massaker des 7. Oktobers und dem darauffolgenden harten  Krieg im Gazastreifen wirkt die Feindschaft zwischen Israelis und  Palästinensern unversöhnlich und kaum noch zu überbrücken. Bei aller  Feindschaft lassen sich aber auch viele Elemente von Ambivalenz  aufzeigen: Beide Nationalbewegungen sind seit über 100 Jahren aufs  engste miteinander verbunden\, lernen voneinander\, bewundern sich  bisweilen heimlich. Der Vortrag entwickelt einen theoretischen Rahmen  für diese ambivalente Feindschaft und diskutiert Fallstudien – warum  lernen israelische Siedler Arabisch? Und wie antwortet die  palästinensische Unabhängigkeitserklärung auf die israelische  Unabhängigkeitserklärung?
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SUMMARY:Der 7. Oktober und der Krieg im Gazastreifen. Ein Vortrag von Muriel Asseburg (Berlin).
DESCRIPTION:Die öffentliche Ringvorlesung „Naher Osten im Wandel. Zeitgeschichtliche Perspektiven“\, die in diesem Sommersemester am ISKRI von Armina Omerika und Bekim Agai organisiert wird\, soll einen Überblick über die innen- und geopolitischen Entwicklungen in den Ländern und Regionen des Nahen Ostens vermitteln\, die Darstellungen von Konflikten und Narrative innenpolitischer und außenpolitischer Natur analysieren und die Auswirkungen des Eingreifens von externen und internen Akteur*innen in die Region thematisieren. \n\n\n\nProgramm
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