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SUMMARY:Unbewusster Antisemitismus? Polarisierungen und affektive Dynamiken. Vortrag von Ilka Quindeau (Berlin/Frankfurt)
DESCRIPTION:In welchem Verhältnis Wissenschaft zu den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart steht\, ist in jüngerer Zeit immer wieder Anlass für öffentliche Diskussionen. Auf der einen Seite steht Wissenschaft für eine neutrale und objektive Beobachtung ihrer ‚Forschungsgegenstände‘\, auf der anderen Seite kann sie sich den Normen und ethischen Implikationen\, die diesen Gegenständen gesellschaftlich vorgegeben sind\, nicht entziehen. \n\n\n\nDies gilt einmal mehr unter den Bedingungen gesellschaftlicher Diversität und der mit ihrer verbundenen Perspektivenvielfalt auf die drängenden Krisenerfahrungen der Gegenwart. Die Themen Antisemitismus und Rassismus\, Migration und Klimawandel\, Geschlechterordnungen und die Legitimationskrise liberaler Demokratie\, aber auch die weltweit zu verzeichnenden kriegerischen Konflikte stehen im Kontext einer Polarisierung und Moralisierung mediatisierter Öffentlichkeit(en)\, in die auch wissenschaftliche Diskurse verwickelt sind. \n\n\n\nKann bzw. soll sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen konflikthaften Themen einer Polarisierung und Moralisierung wirksam entziehen? Wie lässt sich der Balanceakt zwischen wissenschaftlicher Distanzierung und politischer Positionierung\, wie die Spannung zwischen moralischer Abstinenz und Involviertheit gestalten? Wo liegen die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Aufklärung solcher Krisen- und Konfliktlagen und welche Grenzen sind ihr dabei gesetzt. Diese Fragen möchte die Vorlesungsreihe entlang der folgenden drei Forschungsfelder Erinnerungskultur\, Antisemitismus und Demokratie aus der Perspektive unterschiedlicher Fachdisziplinen diskutieren. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Auf den Esel gekommen. Ein religionsgeschichtlicher Blick auf die Ordensvielfalt Lateineuropas im 12. Jahrhundert. Die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Sita Steckel.
DESCRIPTION:Am Mittwoch\, den 6. November findet um 12:00 Uhr unter dem Titel „Auf den Esel gekommen. Ein religionsgeschichtlicher Blick auf die neue Ordensvielfalt Lateineuropas im 12. Jahrhundert“ die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Sita Steckel statt. Sita Steckel ist seit August 2023 Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Goethe-Universität und PI beim Forschungsverbund „Dynamiken des Religiösen“.
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SUMMARY:Der Rhein fließt ins Mittelmeer. Filmvorführung mit Regisseur Offer Avnon.
DESCRIPTION:In assoziativ montierten Bildern und Gesprächen in Deutschland\, Polen und Israel erkundet der Film Traumata\, Mechanismen der Verdrängung und Versuche der Verständigung. Er stellt Fragen nach dem möglichen Dialog zwischen Angehörigen von Tätern und Opfern und erforscht\, wie Identität\, Zugehörigkeit\, Bewusstsein und Wahrnehmung geprägt werden. Als Sohn eines polnischen Überlebenden der Shoah hat Offer Avnon zehn Jahre lang in Deutschland gelebt und den Holocaust niemals vergessen können. Nach seiner Rückkehr nach Israel betrachtet Avnon den israelisch-palästinensischen Konflikt mit einem neuen Blick\, der sich im sozialen Raum von Haifa manifestiert. \n\n\n\nin Interview mit dem Regisseur gibt es hier.\n\n\n\nEin weiterer Termin findet am 7. November 2024 statt.
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SUMMARY:Der Rhein fließt Der Rhein fließt ins Mittelmeer. Filmvorführung mit Regisseur Offer Avnon
DESCRIPTION:In assoziativ montierten Bildern und Gesprächen in Deutschland\, Polen und Israel erkundet der Film Traumata\, Mechanismen der Verdrängung und Versuche der Verständigung. Er stellt Fragen nach dem möglichen Dialog zwischen Angehörigen von Tätern und Opfern und erforscht\, wie Identität\, Zugehörigkeit\, Bewusstsein und Wahrnehmung geprägt werden. Als Sohn eines polnischen Überlebenden der Shoah hat Offer Avnon zehn Jahre lang in Deutschland gelebt und den Holocaust niemals vergessen können. Nach seiner Rückkehr nach Israel betrachtet Avnon den israelisch-palästinensischen Konflikt mit einem neuen Blick\, der sich im sozialen Raum von Haifa manifestiert. \n\n\n\nEin Interview mit dem Regisseur gibt es hier.\n\n\n\nEin weiterer Termin findet am 6. November 2024 statt.
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SUMMARY:Mitteralterliche jüdische Buchkunst in geteilten Kulturräumen auf der iberischen Halbinsel. Vortrag im Rahmen der Freiman Lecture von Katrin Kogman-Appel.
DESCRIPTION:Während des 13. und des 14. Jahrhunderts entstanden an verschiedenen Orten Iberiens und Südfrankreichs mehrere\, zum Teil reich illuminierte hebräische Bibeln. Diese Bücher zeichnen sich durch ähnlich gestaltete nicht-figurale\, ornamentale Verzierungen aus. So ähnlich diese zueinander in ihrem vorwiegend anikonischen Konzept zu sein scheinen\, so sehr unterscheiden sie sich allerdings in ihrem Malstil und in der Technik der Verzierungen. Typische Merkmale der islamischen Kunst treffen immer wieder auf charakteristische Elemente aus der gotischen Buchkunst. \n\n\n\nDer jüngere kulturwissenschaftliche Diskurs thematisiert solche Phänomene als das Ergebnis transkultureller Verflechtungen. Ein Aspekt ist jedoch bisher nicht in diese Diskussion eingeflossen\, nämlich die Frage\, wie solche Begegnungen im Hinblick auf die physischen Raumkonstellationen\, in denen sie stattfanden\, verstanden werden können. \n\n\n\nKatrin Kogman-Appel ist Professorin für Jüdische Studien an der Universität Münster.
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SUMMARY:The Library of Lost Books
DESCRIPTION:Informationen folgen.
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SUMMARY:Revisiting Jewish Feminism. The Jüdischer Frauenbund\, a Contemporary Perspective on its 120th Jubilee
DESCRIPTION:Informationen folgen. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Antisemitismus bekämpfen mit den Mitteln des Strafrechts. Ein Vortrag von David Nossen (Karlsruhe).
DESCRIPTION:In welchem Verhältnis Wissenschaft zu den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart steht\, ist in jüngerer Zeit immer wieder Anlass für öffentliche Diskussionen. Auf der einen Seite steht Wissenschaft für eine neutrale und objektive Beobachtung ihrer ‚Forschungsgegenstände‘\, auf der anderen Seite kann sie sich den Normen und ethischen Implikationen\, die diesen Gegenständen gesellschaftlich vorgegeben sind\, nicht entziehen. \n\n\n\nDies gilt einmal mehr unter den Bedingungen gesellschaftlicher Diversität und der mit ihrer verbundenen Perspektivenvielfalt auf die drängenden Krisenerfahrungen der Gegenwart. Die Themen Antisemitismus und Rassismus\, Migration und Klimawandel\, Geschlechterordnungen und die Legitimationskrise liberaler Demokratie\, aber auch die weltweit zu verzeichnenden kriegerischen Konflikte stehen im Kontext einer Polarisierung und Moralisierung mediatisierter Öffentlichkeit(en)\, in die auch wissenschaftliche Diskurse verwickelt sind. \n\n\n\nKann bzw. soll sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen konflikthaften Themen einer Polarisierung und Moralisierung wirksam entziehen? Wie lässt sich der Balanceakt zwischen wissenschaftlicher Distanzierung und politischer Positionierung\, wie die Spannung zwischen moralischer Abstinenz und Involviertheit gestalten? Wo liegen die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Aufklärung solcher Krisen- und Konfliktlagen und welche Grenzen sind ihr dabei gesetzt. Diese Fragen möchte die Vorlesungsreihe entlang der folgenden drei Forschungsfelder Erinnerungskultur\, Antisemitismus und Demokratie aus der Perspektive unterschiedlicher Fachdisziplinen diskutieren. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Rosenzweig und …Rosenzweig in Beziehung zu anderen Denker:innen
DESCRIPTION:Franz Rosenzweig kann als einer der wichtigsten jüdischen Begründer des christlich-jüdischen Dialogs gelten. In seinen (seit 2023 auch digitalisiert) vorliegenden Briefen an Angehörige\, Freunde und Kollegen mutet Rosenzweigs Gestus oft geradezu paulinisch an. Wenn Paulus seine Anpassungsfähigkeit in 1. Kor 9\,22 damit rechtfertigt\, dass sie es ihm ermöglichte\, möglichst viele und verschiedenartige Menschen zu „retten“\, dient Rosenzweigs diskursive Flexibilität jedoch nicht dem Willen\, andere zu „gewinnen“\, zu „überzeugen“ oder zu „retten.“ Ihm kommt es eher darauf an\, den anders bleibenden Anderen selbst der Andere zu bleiben. Dieser Unterschied markiert sein gesamtes „Sprachdenken“: Die anderen können hören\, und sie können sprechen. \n\n\n\nNachdem die Konferenz 2017 in Rom das Wörtchen „und“ selbst thematisiert hatte\, soll es nun also um die Personen (oder auch Haltungen oder Ideengebilde) gehen\, die nach dem „und“ kommen: um Rosenzweigs Dialogpartner. Eingeladen sind Forschende aller in Frage kommenden Disziplinen\, einzelne Dialoge mit Personen\, Ideen oder geistigen Strömungen (z.B. Existentialismus oder Dialogphilosophie) oder andere religiösen Traditionen genauer zu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Fragen: Wie beeinflussen seine Gesprächspartner*innen Rosenzweigs Denken\, wie nimmt er Einfluss auf sie? \n\n\n\nDas Programm finden Sie hier.
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SUMMARY:Antisemitismus gegen Israel. Ein deutscher Streit. Ein Vortrag von Klaus Holz.
DESCRIPTION:In welchem Verhältnis Wissenschaft zu den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart steht\, ist in jüngerer Zeit immer wieder Anlass für öffentliche Diskussionen. Auf der einen Seite steht Wissenschaft für eine neutrale und objektive Beobachtung ihrer ‚Forschungsgegenstände‘\, auf der anderen Seite kann sie sich den Normen und ethischen Implikationen\, die diesen Gegenständen gesellschaftlich vorgegeben sind\, nicht entziehen. \n\n\n\nDies gilt einmal mehr unter den Bedingungen gesellschaftlicher Diversität und der mit ihrer verbundenen Perspektivenvielfalt auf die drängenden Krisenerfahrungen der Gegenwart. Die Themen Antisemitismus und Rassismus\, Migration und Klimawandel\, Geschlechterordnungen und die Legitimationskrise liberaler Demokratie\, aber auch die weltweit zu verzeichnenden kriegerischen Konflikte stehen im Kontext einer Polarisierung und Moralisierung mediatisierter Öffentlichkeit(en)\, in die auch wissenschaftliche Diskurse verwickelt sind. \n\n\n\nKann bzw. soll sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen konflikthaften Themen einer Polarisierung und Moralisierung wirksam entziehen? Wie lässt sich der Balanceakt zwischen wissenschaftlicher Distanzierung und politischer Positionierung\, wie die Spannung zwischen moralischer Abstinenz und Involviertheit gestalten? Wo liegen die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Aufklärung solcher Krisen- und Konfliktlagen und welche Grenzen sind ihr dabei gesetzt. Diese Fragen möchte die Vorlesungsreihe entlang der folgenden drei Forschungsfelder Erinnerungskultur\, Antisemitismus und Demokratie aus der Perspektive unterschiedlicher Fachdisziplinen diskutieren. \n\n\n\nProgramm
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