
Foto: Rolf-Dietrich Brecher, Lizenz: CC BY 2.0.

Nähe, Dialog und Konflikt haben die Beziehungen zwischen Judentum, Christentum und Islam über Jahrhunderte geprägt. Das Verständnis dieser Interaktionen und ihre Nutzbarmachung für einen konstruktiven Austausch erfordern historische Tiefenschärfe und gegenwartsbezogene Analysen.
DYNAMIKEN DES RELIGIÖSEN
Ambivalente Nachbarschaften zwischen Judentum, Christentum und Islam in historischen und gegenwärtigen Konstellationen
Forschungsverbund der Goethe-Universität Frankfurt, der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz
AKTUELLE MELDUNGEN
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Mehr Macht bringt auch mehr Verantwortung – Muslime und die Frage nach der Macht
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28./29. JUNI UND 23./24. AUGUSTEine aktuelle Folge des Deutschlandfunk Kultur Podcasts „Religionen“ widmet sich dem Zusammenhang von Religion und Macht. Hierin kommt auch Bekim Agai, Professor für Kultur und Gesellschaft des Islam in Geschichte und Gegenwart und PI bei den „Dynamiken“, ausführlich zu Wort.
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Langzeitprojekt „Biblia Arabica“ bewilligt
ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNG ZUR ZEITGESCHICHTE DES NAHEN OSTENS
Das von Nathan Gibson mitgeleitete Editionsprojekt „Biblia Arabica“ ist in das Akademie-Programm 2026 aufgenommen worden. Nathan Gibson ist PI bei „Dynamiken des Religiösen“ und verantwortet hier das Teilprojekt „Neighborhood Bibles: Die Verbreitung des Tanach/AT-Textes unter muslimischen Autoren“.
UNSERE FORSCHUNG

Im Forschungsverbund „Dynamiken des Religiösen“ untersuchen wir, Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen, ambivalente Nachbarschaften zwischen Judentum, Christentum und Islam. Im Fokus steht die Erforschung der Ursachen religiös bedingter Konflikte, der Instrumentalisierung religiöser Differenz sowie die Analyse der Potentiale, die die drei monotheistischen Religionen für einen konstruktiven Umgang mit Vielfalt und Differenz bieten. So möchten wir einen historisch und konzeptuell fundierten Beitrag zum Verständnis aktueller Herausforderungen mit Religionsbezug liefern, wie sie z.B. durch die Migration, die Polarisierung gesellschaftlicher Konflikte und Ausweitung globaler Auseinandersetzungen gegeben sind.
WICHTIGE TERMINE 
WEITERE MELDUNGEN
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Ausschreibung: 15 Promotionsstellen am LOEWE-Zentrum „DynaRel“
OFFIZIELLER AUSSCHREIBUNGSTEXT: An der Goethe-Universität Frankfurt, der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Institut Gießen wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) ein neues LOEWE-Zentrum mit dem Titel „Dynamiken des Religiösen: Ambivalente Nachbarschaften zwischen Judentum, Christentum und Islam in historischen und gegenwärtigen Konstellationen“ gefördert (2026-2032, 1. Förderphase 2026-2029).


