Forschungslabor: Religion und Memekultur
Religion und Ironie – wie passt das zusammen? Im Rahmen des Orientierungsstudiums widmen wir uns in diesem Forschungslabor Memes und ihren „Mixed Messages“ über und mit Religion. Lukas Sünder berichtet […]
Religion und Ironie – wie passt das zusammen? Im Rahmen des Orientierungsstudiums widmen wir uns in diesem Forschungslabor Memes und ihren „Mixed Messages“ über und mit Religion. Lukas Sünder berichtet […]
Die öffentliche Ringvorlesung „Naher Osten im Wandel. Zeitgeschichtliche Perspektiven“, die in diesem Sommersemester am ISKRI von Armina Omerika und Bekim Agai organisiert wird, soll einen Überblick über die innen- und geopolitischen Entwicklungen in den Ländern und Regionen des Nahen Ostens vermitteln, die Darstellungen von Konflikten und Narrative innenpolitischer und außenpolitischer Natur analysieren und die Auswirkungen des Eingreifens von externen und internen Akteur*innen in die Region thematisieren.
Nach dem Hamas-Massaker des 7. Oktobers und dem darauffolgenden harten
Krieg im Gazastreifen wirkt die Feindschaft zwischen Israelis und
Palästinensern unversöhnlich und kaum noch zu überbrücken. Bei aller
Feindschaft lassen sich aber auch viele Elemente von Ambivalenz
aufzeigen: Beide Nationalbewegungen sind seit über 100 Jahren aufs
engste miteinander verbunden, lernen voneinander, bewundern sich
bisweilen heimlich. Der Vortrag entwickelt einen theoretischen Rahmen
für diese ambivalente Feindschaft und diskutiert Fallstudien – warum
lernen israelische Siedler Arabisch? Und wie antwortet die
palästinensische Unabhängigkeitserklärung auf die israelische Unabhängigkeitserklärung?
Die öffentliche Ringvorlesung „Naher Osten im Wandel. Zeitgeschichtliche Perspektiven“, die in diesem Sommersemester am ISKRI von Armina Omerika und Bekim Agai organisiert wird, soll einen Überblick über die innen- und geopolitischen Entwicklungen in den Ländern und Regionen des Nahen Ostens vermitteln, die Darstellungen von Konflikten und Narrative innenpolitischer und außenpolitischer Natur analysieren und die Auswirkungen des Eingreifens von externen und internen Akteur*innen in die Region thematisieren.
Nurit Stadler is a Professor in the Department of Sociology and Anthropology at the Hebrew University of Jerusalem. Her primary research focuses on the sociology and anthropology of religion, with an emphasis on religious resurgence, fundamentalism, and the complex relationships between scriptures, cosmology, and politics within diverse religious communities in urban settings. She has also explored the anthropology of pilgrimage, sacred places, rituals, tomb worship, and iconography in Greek Orthodox, Roman Catholic, Orthodox Jewish, and Sunni Muslim traditions across the sacred landscapes of the Holy Land. She is the recipient of the prestigious Humboldt Research Prize (2025) and has held senior research fellowships at Leipzig University, the Freie Universität Berlin, and University of Zurich.: Yeshiva Fundamentalism: Piety, Gender, and Resistance in the Ultra-Orthodox World (2008), which examines transformations in Ultra-Orthodox communities and the Yeshiva world in relation to modernity, urbanism and nationalism. A Well-Worn Tallis for a New Ceremony (2012), which explores the intersections of religion and politics in Israel/Palestine and Voices of the Ritual (2020), which investigates the resurgence and manifestations of rituals at female saint shrines in the Holy Land.
Die Veranstaltung ist ein Teil des Kolloquiums „Aktuelle Forschung zur Geschichte der Frühen Neuzeit“ im Sommersemester 2025 – organisiert von Andreea-Bianca Badea, Birgit Emich und Xenia von Tippelskirch.
Die öffentliche Ringvorlesung „Naher Osten im Wandel. Zeitgeschichtliche Perspektiven“, die in diesem Sommersemester am ISKRI von Armina Omerika und Bekim Agai organisiert wird, soll einen Überblick über die innen- und geopolitischen Entwicklungen in den Ländern und Regionen des Nahen Ostens vermitteln, die Darstellungen von Konflikten und Narrative innenpolitischer und außenpolitischer Natur analysieren und die Auswirkungen des Eingreifens von externen und internen Akteur*innen in die Region thematisieren.
Wenn – so möchte man meinen – religiöse Gemeinschaften miteinander zu tun haben, eskaliert es. Es fällt es nicht schwer, Beispiele zu finden, die diese Behauptung scheinbar stützen. Doch ist es so einfach? Anhand von Bespielen aus der Zeit 1500-1800 wirft die Summer School einen kritischen Blick auf die oben skizzierte, trügerische Selbstverständlichkeit.
Moderiert von Prof. Dr. Christian Wiese. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Moderiert von Prof. Dr. Christian Wiese. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Näher Informationen folgen mit dem Call for Papers im April.
Die Tagung wird durch Lars Leczszensky, Professor für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und PI beim Forschungsverbund „Dynamiken des Religiösen“, mitorganisiert.
Die Forschungswerkstatt ist ein offenes, selbstorganisiertes Kolloquium für Doktorand:innen und Post-Docs, die empirisch zu Themen gegenwärtiger Religion forschen. Sie bildet ein niedrigschwelliges Forum für kollegialen Austausch zu methodischen Fragen, Materialbesprechungen und Feedback.